Weniger Werbung im Briefkasten: So geht's

Viele Briefkästen werden mit Werbepost gefüllt, die persönlich an den Empfänger adressiert ist. Dies wird als unangenehm oder gar lästig empfunden und muss nicht akzeptiert werden. Vier einfache Schritte helfen, den Briefkasten von unerwünschten Werbebotschaften zu befreien.

1. Angebote von Unternehmen sperren lassen

Beim Abschluss eines Vertrages über eine Versicherung oder eine Kreditkarte holen Unternehmen gern das Einverständnis, die Adresse zum Zwecke der Werbung verwenden zu dürfen. Verbraucher können die Zustimmung verweigern, indem sie das entsprechende Häkchen abhängig von der Formulierung setzen oder entfernen. Bei einer Verweigerung ist die Verbraucheradresse gesperrt und darf nicht zu Werbezwecken verwendet oder weitergegeben werden.

2. Aufkleber für ein Werbeverbot am Briefkasten anbringen

Werbewurfsendungen werden von der Post oder von Briefdienstleistern in die Briefkästen eingesteckt, ohne dass die Adresse des Empfängers bekannt ist. Dies kann verhindert werden, indem an dem Briefkasten gut sichtbar ein Aufkleber mit dem Schriftzug "keine Werbung einwerfen" angebracht wird. Die Bestückung des Briefkastens mit Postwurfsendungen ist dann verboten.

3. Eintrag in die Robinson-Liste

Die Robinson-Liste ist eine Schutzliste, in der Adressen von Bürgern gesammelt werden, die keine Werbung von Unternehmen wünschen. Der Eintrag ist kostenlos und schützt nicht nur vor Briefwerbung, sondern auch vor Werbeanrufen, Mailwerbung und weiteren Werbekanälen. Alternativ können werbende Firmen mit der Aufforderung angeschrieben werden, die Adresse aus dem Werbeverteiler zu streichen.

4. Politische Parteien dürfen nur begrenzt werben

Werden politische Werbebotschaften nicht gewünscht, reicht ein entsprechender Aufkleber auf dem Briefkasten aus. Wurde bereits der Aufkleber "keine Werbung" platziert, gilt dieser auch für Wurfsendungen von politischen Parteien.

Bewerten Sie den Beitrag
Empfehlen Sie den Beitrag weiter
Empfehlungen